Dividenden-Aktien als Schutz vor Inflation

Die Dividende, also der Teil des Gewinnes eines Unternehmens der an die Aktienbesitzer ausbezahlt wird, ist langfristig sehr attraktiv und wird dramatisch unterschätzt. Häufig wird von der Dividendenrendite gesprochen: So bieten ausgewählte Öl-Aktien aktuell eine Dividendenrendite von 4% und mehr. Aber bezieht man die aktuelle Dividende auf den Kaufpreis von 1997 so liegt die Ausschüttung bei über 12% (nach KESt bei über 9%) und mehr!

Wie ist das möglich?

Am Beispiel der Öl-Aktien lässt sich dies sehr gut belegen: Im Zeitraum von 1997 bis 2012 (15 Jahre) hat sich der Preis für Superbenzin von € 0,77 auf € 1,51 (Stand Ende März 2012) nahezu verdoppelt. Die Inflation (Preissteigerung) für Superbenzin betrug 4,52% p.a. Viele Autofahrer, also beinahe die gesamte Bevölkerung, ärgert sich über die Benzinpreissteigerung.

Hat es Sinn gemacht in Öl-Aktien zu investieren um sich vor der Benzinpreissteigerung zu schützen?

Wir haben nachgerechnet und hier ist das Ergebnis:

Ja, es hat Sinn gemacht – Während sich der Benzinpreis im Zeitraum von 1997-2012 (Stand Ende März) verdoppelt hat, hat sich der Wert der Veranlagung in eine Öl-Aktie (Österreichisches Unternehmen) vervierfacht!

Betrug die Preissteigerung beim Benzinpreis 4,52% p. a. so war die Rendite für die Öl-Aktien 9,51% p. a.!

Fazit:

Die Beteiligung an Dividenden-Aktien ist eine sehr gute Möglichkeit das Anlagekapital mittel- langfristig vor Inflation zu schützen. Eine Dividenden-Strategie sollte in keinem Anleger-Portfolio fehlen.