Grundbuch statt Sparbuch

Seit Ausbruch der „Finanzkrise“ hören wir allenthalben, dass man unbedingt auf Sachwerte setzen muss. Auf Nachfrage was denn solche wären hört man meistens die gleich Antwort, nämlich Edelmetalle und Immobilien. Nur sehr selten kommt auch die Unternehmensbeteiligung ins Spiel, und das ist ein Fehler!

Beteiligungen an Unternehmen haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber Veranlagung zum Beispiel in Staatsanleihen oder Sparbüchern, nämlich die Tatsache, dass der Anleger Eigentum erwirbt. Von der Ertragsseite her betrachtet lukriert der Anleger einerseits laufendes Einkommen, beispielsweise aus Dividenden oder Gewinnausschüttungen. Andererseits kann er auch an der Wertschöpfung und der daraus resultierenden Wertsteigerung der Unternehmensanteile beteiligt.

Selbstverständlich muss man sich auch über die Risiken die eine solche Beteiligung hat im Klaren sein. In erster Linie geht der Anleger in diesem Bereich unternehmerische Risiken ein, zum Beispiel, dass ein Geschäftsmodell nicht zufriedenstellend funktioniert, oder dass ein Produkt oder eine Dienstleistung keine Absatzmärkte finden. Diese unternehmerischen Risiken sind zum Großteil jedoch bewert- und einschätzbar. Die Bewertung des Risiko- Ertragsverhältnisses sollte man Spezialisten übertragen, deren tägliche Aufgabe es ist sich mit Unternehmen und deren Geschäftsmodell und Erfolgsaussichten zu befassen.

Für Privatanleger gibt es mehrere Möglichkeiten sich Unternehmensbeteiligungen ins Portfolio zu holen.

Je nach dem in welche Richtung man sich orientieren möchte kann man sich direkt an einigen ausgewählten oder aber beispielsweise über Dachfonds auch an einer Vielzahl an Unternehmen beteiligen. Es zeigt sich also, dass Unternehmensbeteiligungen als unverzichtbarer Bestandteil in jedem Veranlagungs- und Vorsorgekonzept vorhanden sein sollen. Die Möglichkeiten sind jedoch vielfältig. Ich helfe gerne bei der Auswahl des geeigneten Instrumentes!