der einfache Einstieg in die „Königsklasse“ der Geldanlage – Vermögensverwaltung

Die Fondslandschaft ist geprägt von Produkten, die ihr Portfolio an einer Benchmark (z.B. Aktienindex, Rohstoffindex, etc.) anlehnen. Durch geschickte Über- bzw. Untergewichtung einzelner Titel in einer vorgegebenen Bandbreite versucht der Manager eine Überrendite zur vorher festgelegten Benchmark zu erzielen. Studien zeigen, dass dies in den seltensten Fällen gelingt. Solche Fonds bewegen sich immer in einer starken Abhängigkeit zur herangezogenen Benchmark. Doch selbst wenn der Fondsmanager eine Überrendite zu seiner Benchmark erzielt, wird kein Anleger erfreut sein, wenn sein Fonds „nur“ 22% verloren hat obwohl die Benchmark um 27% gefallen ist.

Anders bei vermögensverwaltenden Fonds: Gleich ob es sich um einen vermögensverwaltenden Misch- oder Dachfonds handelt. Ein Fonds mit einem vermögensverwaltendem Ansatz würde versuchen, den Aktienanteil in einer Phase steigender Kurse (Bullenmärkte) deutlich zu erhöhen, um in der Phase sinkender Aktienkurse (Bärenmärkte) den Renten- oder Geldmarktanteil deutlich anzuheben. Im Extremfall könnte es – je nach Fonds – sogar sein, dass die Aktienfondsquote auf Null gesetzt wird, um das Vermögen der Anleger zu schützen.

Ein vermögensverwaltender Fonds kann in guten Börsenzeiten verglichen mit einem Aktienfonds eine ordentliche Performance erwirtschaften, während er in Zeiten schwacher Aktienmärkte die Anleger vor größeren Kursverlusten bewahrt. Auf lange Sicht erzielt der Anleger mit größter Wahrscheinlichkeit mit dem vermögensverwaltenden Fonds eine höhere Performance. Dadurch, dass ihm größere Verlustphasen erspart bleiben, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass er über eine längere Zeitspanne investiert bleibt und nicht wegen zwischenzeitlicher Kursverluste aussteigt.

Risikominimierung durch vermögensverwaltende Fonds

Statt selber Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Immobilien oder Optionsscheine für das eigene Fondsvermögen zu erwerben, beteiligt sich der vermögensverwaltende Fonds z. B. nach dem „Best-Select-Ansatz“ an bereits bestehenden, erfolgreichen Zielfonds renommierter Investmentgesellschaften und erreicht dadurch zum Einen weltweite Diversifizierung sowohl über verschiedene Anlageklassen wie auch in der Anlageklasse selbst und zum Anderen größtmögliche Streuung und damit Minimierung des Anlagerisikos. Anleger sollten auf die Unabhängigkeit des Fondsmanagement von Banken, Versicherungen und Investmentgesellschaften sowie auf die Vermeidung von Klumpenrisiken durch die Investments der Zielfonds achten.